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3 Fragen an Dr. Madlen Schwing

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© Katrin Wycik
02.07.2026

In unserer Reihe „3 Fragen an…“ sprechen wir mit Partnern und Persönlichkeiten aus unserem Stiftungsnetzwerk und geförderten Projekten über das Thema Good Leadership. Unsere drei Fragen richten wir heute an Dr. Madlen Schwing, Geschäftsführerin FGF – Forschungsnetzwerk Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand e.V. in Bayreuth. Das Forschungsnetzwerk vergibt jährlich auf seiner Jahrestagung G-FORUM u.a. auch den Best Entrepreneurship Research Award.

Frau Schwing, was bedeutet für Sie Good Leadership?  

Dr. Madlen schwing (MS): „Good Leadership bedeutet für mich Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, sie zu fördern und zu fordern sowie klar zu kommunizieren. Es geht darum, empathisch zu führen, Orientierung zu geben und gleichzeitig Freiräume zu ermöglichen. Wichtig ist für mich auch, zu inspirieren und mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Gerade in unsicheren Zeiten wird der menschliche Aspekt immer wichtiger.

Dr. Madlen Schwing

Wie äußert sich "Good Leadership" in Ihrem beruflichen Umfeld?  

MS: „In meinem beruflichen Umfeld zeigt sich „Good Leadership“ darin, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam im Netzwerk etwas zu entwickeln. Gerade in unsicheren Zeiten wird der menschliche Aspekt immer wichtiger. Das bedeutet auch, die eigenen Werte zu leben, strategisch zu denken, sich unbewusster Denkmuster bewusst zu werden und aktiv zu mehr Chancengleichheit beizutragen.“

Welche Eigenschaften oder Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach heutzutage notwendig, um ein guter Leader zu sein? 

MS: „Eine wichtige Grundlage ist, sich selbst gut zu kennen und zu reflektieren, um andere wirksam führen zu können. Empathie, Resilienz und Kommunikationsfähigkeit sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Menschen mitzunehmen. Es braucht Strukturiertheit und zugleich die Fähigkeit, Räume des Experimentierens zu eröffnen. Flexibilität und Entscheidungsstärke sind ebenso wichtig wie der Mut, Haltung zu zeigen, gerade dann, wenn es unbequem wird.“

Wir sagen Danke für das Interview.  

 

Interview: Dr. Sofia Delgado
Bild: Katrin Wycik