Vergangene Woche fand das Treffen des Programms Wirtschafts.Forscher! in der Modellregion Südwest bei der PwC-Stiftung in Stuttgart statt.
Seitens der KSG waren Frank Henssler und Isabell Kiefer vor Ort und konnten sich ein unmittelbares Bild von dem innovativen Programm machen.
Ein besonderer Programmpunkt war die Teilnahme von rund 60 Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Mengen, die im Rahmen des Programms an den 4FutureLabs mitgewirkt hatten. Die 4FutureLabs sind ein neues Workshopangebot im Wirtschafts.Forscher!-Programm. Sie werden von Studierenden der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz durchgeführt, die als sogenannte Zukunfts-Coaches arbeiten. Ziel der Workshops ist es, die Futures Literacy von Jugendlichen zu stärken – also ihre Fähigkeit, eigene positive Zukunftsvisionen zu entwickeln und daraus konkrete Handlungsansätze abzuleiten.
Um Schülerinnen und Schüler zu begeistern, ist der Workshop wie ein PC-Game aufgebaut: In verschiedenen „Leveln“ entwickeln sie Schritt für Schritt eigene Zukunftsszenarien. Was zunächst spielerisch wirkt, führt in der Praxis zu erstaunlich reflektierten und konkreten Ergebnissen.

Frank Henssler und Isabell Kiefer waren besonders beeindruckt, mit welcher Kreativität und Ernsthaftigkeit die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsthemen in den Bereichen Mobilität, Arbeit und Wohnen bearbeiteten. Viele der entwickelten Ansätze gingen dabei deutlich über abstrakte Ideen hinaus und zeigten konkrete Lösungsansätze.
Ein Thema zog sich durch viele der Überlegungen: Künstliche Intelligenz. Sie wird von Schülerinnen und Schülern ambivalent wahrgenommen – als Herausforderung, die Unsicherheiten auslöst, gleichzeitig aber auch als Werkzeug, das aktiv zur Gestaltung von Zukunft beitragen kann.
Parallel zum Schülerprogramm fand das erste Netzwerktreffen der Schulen der zweiten Förderphase in der Modellregion Südwest statt. Neben Informationen zu den wichtigsten Neuerungen im Wirtschafts.Forscher!-Lab, darunter die Einführung eines KI-Tools für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte – setzten sich die teilnehmenden Lehrkräfte auch mit dem Thema Künstliche Intelligenz aus ethischer Perspektive auseinander. Dabei ging es um die mit KI verbundenen ethischen Fragen im Hinblick auf den Energie- und Wasserverbrauch, die Arbeitsbedingungen sowie die Überwachung und des Datenschutzes.
Interessant war dabei, dass das Thema KI in beiden Formaten, unabhängig voneinander, eine zentrale Rolle spielte. Das unterstreicht, wie stark technologische Entwicklungen aktuell sowohl die Perspektiven von Schülerinnen und Schülern als auch die pädagogische Praxis prägen.
Das Treffen hat insgesamt gezeigt: Zukunftskompetenzen entstehen nicht durch Theorie allein, sondern durch Formate, die jungen Menschen ermöglichen, eigene Ideen zu entwickeln, zu hinterfragen und in konkrete Ansätze zu überführen.
Ein besonderer Dank gilt der PwC-Stiftung, insbesondere Maximilian Porrmann, für die Organisation und den offenen Austausch vor Ort.
© Bild: PwC-Stiftung


















