Wertebildung und Demokratie stärken: Sieben Schulen aus Baden-Württemberg wurden am 15. Juni beim überregionalen Netzwerktreffen „Demokratie und Werte (er)leben“ im Stuttgarter Rathaus mit dem gleichnamigen Schulpreis ausgezeichnet.
Die Karl Schlecht Stiftung (KSG) fördert die Auszeichnung gemeinsam mit der Hopp Foundation bereits zum 2. Mal und setzt damit ein Zeichen für die Bedeutung der Wertebildung an Schulen.
„Demokratie lernt man nicht allein aus Büchern – Demokratie müssen unsere Kinder erleben und mitgestalten.“
Staatssekretär Andreas Deuschle MdL
Insgesamt hatten sich 31 Schulen aller Schularten um den Schulpreis beworben. Die Preisträgerschulen überzeugten die Jury* mit innovativen Projekten und nachhaltigem Engagement für demokratische Teilhabe, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander. Jede ausgezeichnete Schule erhält ein Preisgeld von 2.000 Euro. Staatssekretär Andreas Deuschle MdL und Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Präsident des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), überreichten die Auszeichnung.
Die Preisträgerschulen 2025 sind:
- Hexentalschule Merzhausen
- Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
- Schule am Bürgle March
- Freihof-Realschule Kirchheim unter Teck
- Gustav-Schönleber-Schule Bietigheim-Bissingen
- Moll-Gymnasium Mannheim
- Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen
„Demokratie lernt man nicht allein aus Büchern – Demokratie müssen unsere Kinder erleben und mitgestalten. Die ausgezeichneten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie Beteiligung, Verantwortung und respektvolles Miteinander im Schulalltag funktionieren. Kinder und Jugendliche brauchen Fähigkeiten und Werte, um unsere Demokratie zu stärken und zu gestalten,“ formulierte der Staatssekretär in seiner Ansprache.
Der Schulpreis wurde im Rahmen des Netzwerktreffens „Demokratie und Werte (er)leben“ verliehen, das vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) organisiert wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Austausch erfolgreicher Praxisbeispiele sowie die Frage, wie junge Menschen dazu befähigt werden können, Verantwortung zu übernehmen und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Für die Karl Schlecht Stiftung ist die Förderung der Werteorientierung an Schulen ein zentrales Anliegen. Schulen leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche zu reflektierten Persönlichkeiten zu entwickeln. Projekte, die Mitbestimmung, Dialogfähigkeit und gesellschaftliches Engagement fördern, schaffen wichtige Grundlagen für ein gelingendes Zusammenleben und gute Führung.
„Wir gratulieren allen Schulen, die ausgezeichnet wurden, die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Und wir freuen uns sehr über die Vielzahl an Schulen, die an dieser Ausschreibung teilgenommen haben.“ äußerte sich Frank Henssler, Senior-Referent BiIdung der KSG, der Mitglied der Jury war.
Das Netzwerktreffen machte auch deutlich, mit wie viel Kreativität und Engagement Schulen in Baden-Württemberg Werte- und auch Demokratiebildung im Alltag umsetzen. Gleichzeitig stärkt es die Vernetzung engagierter Akteurinnen und Akteure und trägt dazu bei, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und weiterzutragen.
*Jury: Dr. Michael Blume, Gepa Häusslein, Frank Henssler, Jun.-Prof. Dr. Steve Kenner, Prof. Dr. Beate Rosenzweig und Sibylle Thelen.