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Neues von techucate: impuls rollt in die Testphase los

29.04.2026

Es ist so weit. Ein wichtiger Meilenstein für techucate. Das Fahrzeug, das künftig unter dem Namen techucate impuls als Werkstatt auf Rollen mit Technikmodulen direkt zu Schulen in der Region Stuttgart bis Tübingen kommen wird, ist abgeholt.

Martin Bergmann, der das Projekt verantwortet, nahm ihn gemeinsam mit Isabell Kiefer und Stephan Rometsch von der KSG in Empfang. Damit ist techucate impuls kein Konzept mehr, sondern Wirklichkeit. Der Startschuss ist gefallen. In der ganzen Stiftung ist die Vorfreude groß.

techucate impuls steckt zwar noch in der finalen Ausgestaltung – doch die ersten Workshop-Konzepte wollten getestet werden. Kurzerhand wurde vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) ein Lasercutter-Modul ausgeliehen, und los ging es.

Erste Station: Die Realschule in Bonlanden

Vergangene Woche besuchte techucate impuls eine Realschule in Bonlanden. Die Aufgabe für neun Schülerinnen und Schüler: eine eigene Handyhalterung entwerfen, entwickeln und bauen. Konzipiert wurde der Workshop von Nilson Dagli im Rahmen seiner Masterarbeit. Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung in die Stationen ging es direkt los.

Die Jugendlichen sollten mit Pappe experimentieren, Ideen skizzieren und eigene Lösungswege finden. Unterstützung für die Arbeit mit dem Lasercutter und das Digitalisieren von Handzeichnungen, fanden die Schülerinnen und Schüler in eigens für den Workshop konzipierten Lehrmedien: Von Infoboxen, über Wissensquizze bis hin zu Videotutorials. Die Jugendlichen fanden so schnell ins eigenständige Arbeiten und unterstützen sich gegenseitig – selbstorganisiertes Lernen in Reinform! Auch Sebastian Fieber, Lehrer der Technikklasse, zeigte sich überrascht. Auf die Frage, was ihn am meisten beeindruckt hat:

„Mich hat vor allem überrascht, dass die Schülerinnen und Schüler so eigenständig arbeiten konnten. Obwohl alle dieselbe Aufgabe hatten, haben viele völlig unterschiedliche Lösungswege entwickelt. 

Sebastian Fieber, Lehrer der Technikklasse

Am Ende hielt jede und jeder eine funktionierende Halterung in den Händen – selbst erdacht, selbst gebaut, und dann auch noch mit nach Hause genommen. Genau das ist der Kern von techucate: Jugendliche sollen erleben, dass sie technische Herausforderungen durch eigene Ideen bewältigen können und dabei Selbstwirksamkeit entwickeln.

Die ersten Workshops zeigen: Es funktioniert. Strahlende Gesichter auf allen Seiten. Bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei Nilson Dagli, der die Workshops im Rahmen seiner Masterarbeit an der PH Ludwigsburg konzipiert hat. Auf die Frage, woran er merkt, dass ein Workshop läuft, sagt er:

„Man merkt es vor allem daran, dass sobald die erste Idee entwickelt ist, sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig anstecken – und richtig ins Tun kommen."

Wie geht es jetzt weiter? Unser techucate impuls Fahrzeug erhält in Kürze seinen eigenen Look, dank schicker Folierung. Die techucate-Website geht bald online, mit allen Informationen zu den Programmbereichen und der Möglichkeit, direkt Kontakt aufzunehmen. Es bleibt spannend.