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3 Fragen an Simon Rössler

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© Peter Adamik
09.06.2026

In unserer Reihe „3 Fragen an…“ sprechen wir mit Partnern und Persönlichkeiten aus unserem Stiftungsnetzwerk und geförderten Projekten über das Thema Good Leadership. Unsere drei Fragen richten wir heute an Simon Rössler, Geschäftsführer Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. 

Karl Schlecht Stiftung (KSG): Herr Rössler, was bedeutet für Sie Good Leadership?  

Simon Rössler (SR): Die Kommunikation mit den Mitarbeitern sollte an erster Stelle stehen – welche Bedürfnisse, welche Wünsche, welche Ideen haben sie, und wie können wir uns gegenseitig stärken? Die Stipendiaten und Mitarbeiter müssen Selbstwirksamkeit erfahren, das ist wichtig für die Qualitätssicherung. Immer ein offenes Ohr zu haben und selbst auch kreativ zu sein, ist ebenso wichtig wie Transparenz bei Entscheidungen.

KSG: Wie äußert sich "Good Leadership" in Ihrem beruflichen Umfeld?  

SR: Positives Feedback muss nicht immer explizit geäußert werden, oft reicht die Begeisterung, die ich täglich bei den Akademie-Mitgliedern sehe, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, um mir zu zeigen, dass hier vieles gut läuft. Nicht zuletzt macht mich der wertschätzende Umgang, den wir hier miteinander pflegen, sehr froh.

„Ein guter Leader sollte ein Visionär sein und dennoch Bodenhaftung haben, er sollte auf Augenhöhe kommunizieren und sich und andere begeistern können.“

Simon Rössler

KSG: Welche Eigenschaften oder Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach heutzutage notwendig, um ein guter Leader zu sein? 

SR: Ein guter Leader sollte ein Visionär sein und dennoch Bodenhaftung haben, er sollte auf Augenhöhe kommunizieren und sich und andere begeistern können. Er sollte ein Verständnis dafür haben, dass unterschiedliche Jobs unterschiedliche Schwierigkeiten und Erfüllungen mit sich bringen.

Wir sagen herzliches Danke für das Interview.

Interview: Dr. Sofia Delgado