In unserer Reihe „3 Fragen an…“ sprechen wir mit Partnern und Persönlichkeiten aus unseremStiftungsnetzwerk und geförderten Projekten über das Thema Good Leadership. Unsere drei Fragen richten wir heute an Frau Prof. Britta Klopsch, Professorin für Schulpädagogik, Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe.
Karl Schlecht Stiftung (KSG): Frau Klopsch, was bedeutet für Sie Good Leadership?
Prof. Britta Klopsch (BK): Menschen zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen ihr volles Potenzial in gemeinsame Arbeitsprozesse einzubringen und zu entfalten und gleichzeitig das Engagement, die kontinuierliche Weiterentwicklung und den Blick über den Tellerrand vorzuleben.
KSG: Wie äußert sich "Good Leadership" in Ihrem beruflichen Umfeld?
BK: „Good Leadership“ ist für mich ein „Doppeldecker“, es ist nicht nur für die gemeinsame Arbeit auf Instituts- und Fakultätsebene relevant. Auch müssen wir unsere Studierenden, die künftigen Lehrkräfte, dazu anleiten, sich ihrer Rolle als Teacher Leader bewusst zu werden, und ihnen das Handwerkszeug geben, verantwortungsvoll zu führen.
„Auch müssen wir unsere Studierenden, die künftigen Lehrkräfte, dazu anleiten, sich ihrer Rolle als Teacher Leader bewusst zu werden, und ihnen das Handwerkszeug geben, verantwortungsvoll zu führen.“
Prof. Britta Klopsch
KSG: Welche Eigenschaften oder Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach heutzutage notwendig, um ein guter Leader zu sein?
BK: Ein guter Leader hat nicht nur ausgewiesene fachliche Expertise, sondern besitzt auch Kooperations- und Kooperationskompetenz, reflektiert sich selbst und kann vertrauensvolle Beziehungen gestalten, die dazu beitragen, dass die Geführten mutig über den Status Quo hinausdenken, neue Wege beschreiten und sich selbst als kontinuierlich Lernende wahrnehmen.
Wir sagen Danke für das Interview.